SmartTrade - System Overview: Trading-Intelligenz & Ausführungslogik
Grundprinzip
SmartTrade analysiert fortlaufend den US-Markt in kurzen Intervallen und sucht automatisiert nach Werten mit einem stabilen kurzfristigen Aufwärtstrend.
Das System versucht nicht, Tiefpunkte vorherzusagen oder langfristige Prognosen zu erstellen.
Stattdessen erkennt SmartTrade laufende kurzfristige Stärke, bewertet diese strukturiert und steigt nur unter definierten Sicherheits- und Qualitätskriterien ein.
1. Marktuniversum
Aktuell überwacht SmartTrade primär US-Werte aus dem NASDAQ-Umfeld sowie zusätzliche hochliquide US-Werte und ETFs.
Der Fokus liegt auf:
- Technologie
- AI-/Growth-Werten
- Momentum-Werten
- stark gehandelten ETFs
Beispiele:
- AAPL
- MSFT
- NVDA
- AMZN
- META
- TSLA
- AMD
- PLTR
- SMCI
- ARM
- CRWD
- PANW
- QQQ
- TQQQ
- SOXL
Die Architektur ist bereits dafür vorbereitet, später dynamisch größere Marktuniversen einzubinden.
2. Analyseintervall
SmartTrade analysiert die überwachten Werte in kurzen Zeitabständen.
Aktuelle Einstellung:
- Analyse-/Abtastintervall: 30 Sekunden
Dadurch erkennt das System Marktbewegungen frühzeitig, ohne auf einzelne Sekunden-Spikes zu reagieren.
3. Trendfenster
Das zentrale Analysefenster beträgt derzeit:
- 5 Minuten
Innerhalb dieser 5 Minuten wird überprüft, ob ein Wert einen stabilen und nachvollziehbaren Aufwärtstrend zeigt.
4. Definition eines „permanenten Aufwärtstrends“
Ein Wert gilt nicht bereits durch einen einzelnen starken Kursanstieg als kaufwürdig.
SmartTrade verlangt:
- mindestens 11 Messpunkte innerhalb des Trendfensters
- davon müssen mindestens 8 positiv sein
Das bedeutet:
Der Kurs muss über den Großteil des Analysefensters hinweg kontinuierlich Stärke zeigen.
Ein einzelner kurzer Spike reicht ausdrücklich nicht aus.
5. Mindest-Trendstärke
Zusätzlich zum stabilen Verlauf muss der Wert innerhalb des Trendfensters eine ausreichende Gesamtbewegung erreichen.
Aktuelle Einstellung:
- Mindestanstieg innerhalb des Trendfensters:
- ≥ +0,8 %
Dadurch werden schwache oder seitwärts laufende Bewegungen herausgefiltert.
6. Spike-Filter / Schutz gegen Übertreibungen
SmartTrade vermeidet extreme Einzelbewegungen, die häufig durch:
- News-Spikes
- Marktmanipulation
- geringe Liquidität
- kurzfristige Volatilität
entstehen.
Aktuelle Einstellung:
- maximale erlaubte Einzelbewegung:
- ca. 2,5 % pro Analyseintervall
Dadurch werden instabile Kursausschläge gefiltert.
7. Spread-Filter
Das System überprüft laufend die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs.
Zu große Spreads deuten häufig auf:
- schlechte Liquidität
- hohe Slippage-Gefahr
- ineffiziente Orderausführung
hin.
Aktuelle Einstellung:
- maximal erlaubter Spread:
- ca. 0,35 %
Werte mit zu großem Spread werden ignoriert.
8. Preisfilter
Extrem günstige Werte werden derzeit ausgeschlossen.
Aktuelle Einstellung:
- Mindestpreis:
- 10 USD
Dadurch reduziert SmartTrade Risiken durch:
- Microcaps
- extrem volatile Penny Stocks
- manipulationsanfällige Titel
9. Volumenfilter
Das System bevorzugt aktiv gehandelte Werte.
Aktuelle Einstellung:
- Mindestvolumen:
- ca. 1.000.000 gehandelte Aktien
Dadurch wird sichergestellt, dass Positionen mit hoher Wahrscheinlichkeit effizient handelbar bleiben.
10. Relative Stärke
SmartTrade bewertet nicht nur den absoluten Kursanstieg eines Wertes.
Zusätzlich wird geprüft, ob sich ein Wert stärker entwickelt als große Teile des restlichen überwachten Marktes.
Dadurch priorisiert das System Werte mit überdurchschnittlicher Marktstärke.
11. Ranking der Chancen
Alle erkannten Kandidaten werden laufend nach Stärke sortiert.
Bewertet werden unter anderem:
- Trendqualität
- Trendstabilität
- Geschwindigkeit
- Marktstärke
- Spread
- Liquidität
Danach priorisiert SmartTrade die stärksten verfügbaren Chancen.
12. Kapitalaufteilung
SmartTrade teilt das verfügbare Kapital strukturiert auf.
Aktuelle Zielstruktur:
- maximal 20 gleichzeitige Positionen
Das verfügbare Kapital wird dynamisch auf diese Positionen verteilt.
13. Kauflogik
Solange weniger als 20 Positionen aktiv sind:
- kauft SmartTrade neue geeignete Kandidaten hinzu
Erst wenn alle 20 Positionen aktiv sind:
- beginnt die Rotationslogik
14. Rotationslogik
Sobald das maximale Positionslimit erreicht ist:
- analysiert SmartTrade weiterhin laufend neue Chancen
- erkennt das System einen stärkeren Kandidaten,
wird der aktuell schwächste aktive Wert ersetzt
Dadurch bleibt das Portfolio laufend auf die stärksten kurzfristigen Trends fokussiert.
16. Laufende Architektur
Die Architektur unterstützt:
- automatisierte Marktanalyse
- kontinuierliche Scanner-Läufe
- IBKR-Anbindung
- Positionsüberwachung
- strukturierte Kapitalverteilung
- Ranking-Logik
- Rotationslogik
- Datenbank-Synchronisierung
- Multi-User-Erweiterbarkeit
- spätere Live-Trading-Freigabe
Risiko- und Ausstiegslogik
15. Mehrstufiger Risikoschutz
SmartTrade arbeitet mit mehreren unabhängigen Schutzebenen, um das Risiko instabiler Marktbewegungen und problematischer Ausführungssituationen zu reduzieren.
Das System überwacht laufend:
- plötzliche Volatilitätsanstiege
- ungewöhnliche Spread-Ausweitungen
- nachlassende Liquidität
- abrupte Momentum-Umkehrungen
- instabile Marktbedingungen
- Ausführungsanomalien
- Broker-/API-Verfügbarkeit
- verzögerte oder unzureichende Marktdatenqualität
Werden definierte Sicherheitsgrenzen überschritten, kann SmartTrade automatisch:
- neue Einstiege ablehnen
- Handelsaktivitäten pausieren
- Rotationen reduzieren
- einzelne Werte blockieren
- bestimmte Marktbedingungen ausschließen
- weiteres Kapitalrisiko verhindern
Diese Schutzarchitektur priorisiert Kapitalerhalt vor aggressiver Handelsfrequenz.
16. Echtzeit-Überwachung aktiver Positionen
Jede aktive Position wird nach dem Einstieg permanent in Echtzeit überwacht.
SmartTrade analysiert fortlaufend:
- Stabilität des kurzfristigen Momentums
- relative Marktstärke
- Ausführungsqualität
- Liquiditätsverhalten
- Spread-Effizienz
- Veränderungen im Ranking
- Verschlechterung der Marktstruktur
Positionen werden dadurch nicht als statische Bestände behandelt, sondern laufend neu bewertet.
17. Dynamische Schwächeerkennung
SmartTrade erkennt schwächer werdende Positionen bereits bevor größere Gegenbewegungen entstehen.
Schwächesignale können sein:
- Verlust relativer Stärke
- nachlassende Momentum-Konsistenz
- steigende Instabilität
- sinkende Liquiditätsqualität
- schlechter werdende Spread-Bedingungen
- stärkere Konkurrenzwerte im Ranking
Dadurch kann das System dynamisch reagieren, anstatt an früheren Einstiegsentscheidungen festzuhalten.
18. Strukturierte Ausstiegslogik
Ausstiegsentscheidungen basieren nicht auf einem einzelnen Signal.
SmartTrade kombiniert mehrere Faktoren wie:
- Momentum-Abschwächung
- Verschlechterung des Rankings
- relative Schwäche
- steigendes Risiko
- sinkende Liquidität
- zeitbasierte Sitzungslogik
- Portfolio-Rotationen
- Schutz- und Sicherheitsregeln
Dadurch entsteht eine strukturierte und adaptive Exit-Logik statt einfacher starrrer Verkaufsregeln.
19. Sitzungsbasierter Marktschutz
SmartTrade operiert ausschließlich innerhalb definierter Marktzeitfenster.
Das System vermeidet bewusst:
- instabile Eröffnungssekunden
- illiquide Übergangsphasen
- unkontrollierte Overnight-Exposures
- instabile Spätphasen des Handels
Dadurch wird das Risiko unvorhersehbarer Marktbedingungen reduziert.
20. Schutzebene für Live-Trading
Für Live-Trading gelten strengere Sicherheitsanforderungen als für Paper-Trading.
SmartTrade unterscheidet zwischen:
- verzögerten Marktdaten
- eingefrorenen Marktdaten
- delayed-frozen Daten
- bestätigten Live-Marktdaten
Live-Ausführungen werden nur erlaubt, wenn vollständig validierte Live-Marktdaten verfügbar sind.
Dies schützt vor unbeabsichtigten Ausführungen unter fehlerhaften Datenbedingungen.